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Ab in die Schnitzelgrube - auch für die Jüngsten

von Dieter Ruckelshausen

Am letzten Wochenende im April stand für die Leistungsturnerinnen das diesjährige Trainingslager in Niederwörresbach an.

Wie in den vergangenen Jahren wurde das Wochenende insbesondere dazu genutzt, um in der vollständig mit feststehenden Geräten und Schnitzelgrube ausgestatteten Kunstturnhalle neue Elemente zu erlernen, für die die Ausstattung in der heimischen Halle nicht ausreichend ist. Dies waren unter anderem Salto, Strecksalto, Schraubensalto und die Verbindungen Überschlag-Salto sowie Radwende-Flick-Flack bzw. Radwende-Salto am Boden und außerdem am Stufenbarren Salto, Schraubensalto oder Unterschwung-Salto vorwärts als Abgang sowie Rückschwung  und Bückumschwung in den Handstand mit anschließenden Riesenfelgen. Auch wagten wir uns erstmalig am Stufenbarren an Vorübungen zu einem Flugelement vom oberen zum unteren Holm. Daneben wurde aber auch fleißig am Balken und am Sprung geübt und auch bereits beherrschte Elemente und Übungen wiederholt.

Erstmalig waren von Samstag auf Sonntag auch neun Turnerinnen der Nachwuchsgruppe im Alter von 7 bis 9 Jahren mit dabei. Für sie stand eher die Erarbeitung von Grundlagen im Mittelpunkt, aber auch einige vorbereitende Übungen für spätere Elemente, die einiges an Mut von den Nachwuchsturnerinnen abverlangten: Von einer Erhöhung rückwärts in die Grube fallen lassen, Vorwärts- und Rückwärtssalto in die Grube und als Highlight ein Überschlag vom 1,20m hohen Sprungtisch in die Schnitzelgrube.

Daneben wurde viel auf dem Großtrampolin gesprungen und jeweils am Ende eines Trainingsblockes gab es noch eine Einheit Krafttraining, Ballett oder auch einmal ein Wettrennen durch die Schnitzelgrube.

Verpflegt wurden die Turnerinnen durch Tanja Henze und Kerstin Hofmann, die mitgereisten Mütter zweier Turnerinnen. Sie zauberten immer wieder schmackhafte und abwechslungsreiche Mahlzeiten auf den Tisch, auf die sich die hungrigen Sportlerinnen jedes Mal besonders freuten. Dafür ein großes Lob und besonderer Dank an die beiden.

Am Sonntagabend fuhren dann alle müde und mit dem einen oder anderen Muskelkater, aber sicherlich zufrieden wieder nach Hause.  

Bilder in der Bildergalerie ...

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